Kinästhetik

Bewegung unterstützen - behutsam, sicher, leichter

 

Kinästhetik ist ein Bewegungskonzept, mit dem man lernt, Menschen schonend zu bewegen. Die Bewegungsangebote werden so gestaltet, dass ein kranker Mensch möglichst viele seiner Fähigkeiten einsetzen kann. Eine kleine Begleitung reicht oftmals aus, um die selbstständige Bewegungsaktivität eines Patienten zu erhalten. Die konsequente Anwendung von Kinästhetik steigert das Wohlbefinden und die Lebensqualität und macht die Pflege für alle Beteiligten weniger anstrengend.

 

Wir schulen unsere Pflegekräfte regelmäßig: Kinästhetik vermindert auch die Gefahr, dass unsere MitarbeiterInnen ihren Rücken zu sehr belasten oder sich arbeitsbedingt verletzen. Die Kirchliche Sozialstation beschäftigt daher speziell ausgebildete Pflegekräfte, so genannte Kinästhetik-Peer-Tutorinnen. Ihre Aufgabe ist es, unser Pflegeteam regelmäßig zu schulen. Einen Grund- und Aufbaukurs in Kinästhetik haben zudem alle bei uns beschäftigten Pflegeprofis absolviert. Sie haben gelernt, wie Bewegung funktioniert und wie die Kinästhetik-Konzepte angewendet werden.

 

Kinästhetik für pflegende Angehörige: Seit 2007 bieten wir Kurse für pflegende Angehörige an. Wir arbeiten dabei eng zusammen mit der Kinästhetik-Trainerin Kordula Hanebeck (BiP-Freiburg).

 

Wir wollten es wissen: Was bringt Kinästhetik Patienten, Angehörigen und professionell Pflegenden genau? In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg und der Katholischen Fachhochschule Freiburg haben wir deshalb ein „Lehrforschungs- und Entwicklungsprojekt" zur Kinästhetik in der häuslichen Pflege durchgeführt. Die Ergebnisse stellen wir hier in Kürze vor.

 

Unsere Kinästhetik-Tutorinnen 2009

Keine Artikel in dieser Ansicht.